Neuerscheinungen

MiniBibliothek

Picasso

Mit einem Geburtstagsbrief
des Verlegers
56 Seiten
16 Abb., davon 11 in Farbe
Hardcover
MiniBibliothek Nr. 1
Format 8 × 15 cm
ISBN 978-3-905799-42-2
€ 10.00 (D) / € 10.30 (A) / CHF 12.00

Werner Spies:

Picasso zwischen Beichtstuhl
und Bordell



Schuld, Vergebung, Angst – Themen, die schon manchen beschäftigt haben.
So auch Werner Spies, wenn er den Entwurf zu einem Beichtstuhl betrachtet, den der französische Architekt Maurice Boille (1883–1966) 1907 bei einem Wettbewerb in Paris eingereicht hat. Ein Beichtstuhl, der mehr Angst vermittelt als die Gewissheit möglicher Vergebung. Zwei Jahre zuvor ist Frankreich laizistisch geworden, seitdem sind Kirche und Staat per Gesetz getrennt. Worauf also soll man bauen? Was gilt?
Im selben Jahr – 1907 – arbeitet Pablo Picasso (1881–1973) an Les Demoiselles d’Avignon, einem Bild, das seine verstörende, seine revolutionäre Sprengkraft bis heute bewahrt hat. Was wird hier aufgeführt, was ist dargestellt? Ein Bordell? Woher die dunkle Zerrissenheit und Hässlichkeit? Ist es, wie manche Exegeten es lesen, eine Beichte?
Zwei unverbunden nebeneinanderstehende Ereignisse im selben Jahr in derselben Stadt. Auf beiden jedoch scheint bereits der Schatten der kommenden Katastrophen zu liegen. Sieben Jahre später bricht der Erste Weltkrieg aus. Die fratzenhaften, zerrissenen, zum Teil angstverzerrten Gesichter von Boille und Picasso werden schreckliche Wirklichkeit!
Und wie steht es heute mit den Möglichkeiten von Erlösung und Vergebung? Wohin mit unserer Angst? Finden wir (noch) Halt in der Kunst, heute, wo Religion den meisten nichts mehr gilt? Fragen, die sich aus der Spiesíschen Gegenüberstellung Boille – Picasso ergeben.
Werner Spies, am 1. April 1937 in Tübingen geboren, ist ein großer Autor, ranggleich mit den bedeutendsten Kunstautoren des 20. Jahrhunderts: mit Julius Meier-Graefe, Roger Fry, Clement Greenberg, Harold Rosenberg oder David Sylvester.
Für diese Leistung wollen wir ihn ehren.

Ein unveröffentlichter Text

Zum 80. Geburtstag von Werner Spies
am 1. April 2017!



Wir gratulieren herzlich!



»Das ist ja wie ein Handy!
Nur viel schöner. Man kann es öffnen und lesen!«
Werner Spies über sein erstes Mini-Büchlein



Pressestimmen:


»Ein besonderes Geburtstagsgeschenk erhält Werner Spies vom Piet Meyer Verlag: So wie weiland Reclam die Reihe wohlfeiler Klassikerausgaben mit Goethes Faust begann, so wählte Meyer jetzt als Band 1 seiner Minibibliothek Spies' Aufsatz
Picasso zwischen Beichtstuhl und Bordell – als Hommage an einen, wie der Verleger sagt, ›unermüdlichen Seh-Reisenden‹.«
Badische Neueste Nachrichten

»Zu seinem großen Geburtstag an diesem Samstag [dem 1. April 2017] hat
Werner Spies sich ein kleines Buch geleistet. Es passt in die Hosentasche und bietet einen unveröffentlichten Text. Über Picasso – natürlich und doch so ungeheuer frisch, dass man an eine erste Annäherung glaubt.«
Nikolai B. Forstbauer, Stuttgarter Nachrichten

Blogstimmen:


»Werner Spies, Kurator, Kunstkritiker und Autor mit internationalem Renommee, wird am 1. April 2017 runde 80 Jahre alt. Der schweizer Piet Meyer Verlag gratuliert dem Kunstkenner mit einem wirklich kleinen Buch: Picasso zwischen Beichtstuhl und Bordell. [...]
Der Verleger Piet Meyer gratuliert dem von ihm geschätzten Jubilar in dem kleinen Bändchen mit einem Geburtstagsbrief eines Verlegers, in dem er einige von Werner Spies kuratierte Ausstellungen und bedeutende Kunstbücher vorstellt.
Das Büchlein misst gerade 8 mal 15 Zentimeter und ist dennoch bibliophil. Der Verlag verzichtete weder auf einen gebundenen Einband noch auf die Beigabe einer ganzen Reihe ansehnlicher Bildbeispiele.
Ein Geschenk für jeden Kunstliebhaber, Picasso-Fan, Büchersammler, Connaisseur &C. &C. Aber Achtung: Sollte man dies Büchlein als Mitbringsel für jemand anderen nur einmal kaufen, wird man schnell bereuen, es sich nicht auch selbst geschenkt zu haben. Aber dann ist die erste Auflage womöglich schon vergriffen.«
Matthias Pierre Lubinsky, DANDY-CLUB.com

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